fst_projekt_2017_kalibrierbad_deutz

Automatisierung eines Kalibrierbads

 

In der Abteilung Abteilung ‚Service, Motorelektronik, Mess- und Prüfstandstechnik‘ der Firma Deutz AG werden Temperatursensoren fur Messungen an Motorenprüfständen kalibriert. Diese Motorenprüfstände werden sukzessive umgerüstet und deshalb muss auch die dafür notige Messtechnik umgerüstet werden. In diesem Fall geht es um einen anderen Typ von Temperatursensoren, der kalibriert werden muss. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, ensteht eine neue Messeinrichtung, welche eine automatische Kalibrierung durchführen kann. Dazu werden Komponenten wie ein Kalibrierbad und ein Daternerfassungsgerät benotigt. Die Temperatursensoren müssen in einer Flüssigkeit abgeglichen und die Daten erfasst werden. Ziel ist es, 16 sogenannte Thermoelemente des Typ K oder N in verschiedenen Temperaturen automatisiert zu kalibrieren. Sie sollen im heizenden und kühlendem Betrieb von +50°C bis +250°C mit einem Referenzsensor abgeglichen werden. Ein solcher Referenzsensor ist meist ein PT100-Sensor, da er sich aufgrund seiner hohen Genauigkeit zum Vergleichen eignet.

Für die Umsetzung der Automatisierung wird die Software LabVIEW von Natinal Instruments verwendet. Mit ihr lassen sich die Temperaturdaten durch das Datenakquirierungsgerät, dem NI-cDAQ, gut verarbeiten. Im Anschluss werden die erhaltenen Messergebnisse in ein Prufprotokoll gespeichert, und die Genauigkeit der Prüflinge ist anhand der Abweichung zum Referenzsensor ersichtlich. Da ein solches Kalibrierbad aufgrund seiner Temperatur gefahrlich sein kann, ist ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Eine Abgasabluftanlage, eine Spritzschutzscheibe und eine rote Warn-LED sollen Personen vor Schaden schützen. Alle Komponenten wurden so konzipiert, dass sie erweiterbar oder austauschbar sind.

Alles in allem konnen wir sagen das unser Projekt gelungen ist, da die gesamte Messeinrichtung in Betrieb genommen werden kann. Sie ist für den Betrieb und für uns ein echter Gewinn.