Modernisierung Fernwirkgerät (FWG)

Modernisierung Fernwirkgerät (FWG)

 

Die Aufgabe des Projektes besteht darin, dass ein Fernwirkgerät (FWG)mit einer
hohen Störanfälligkeit so modernisiert wird, dass die Störanfälligkeit sinkt bzw. ganz
entfällt. Hierbei ist zu beachten, dass an das FWG ein Streckenbereich (SB)
angebunden ist, der in die Modernisierungspläne integriert werden soll. Sowie dass
ein kleines extra FWG vorhanden ist, welches die Meldungen des dort vorhandenen
Umformers an die Leitstelle überträgt. Diese Meldungen sollen ebenfalls in die
Modernisierungspläne integriert werden. Zudem ist an der Anlage zurzeit ein
veraltetes SIMATIC Flat Panel verbaut, welches ausgetauscht werden soll gegen ein
SIMATIC Multi Panel. Außerdem soll die Anbindung der Datenverbindung verbessert
werden. Schließlich ist noch die Anbindung an das Gebäude-Management-System
zu bewerkstelligen. Realisiert wird die Anlage, indem man das FWG und die
dazugehörigen Unterverteilungen umbaut, in dem die noch vorhandenen Siemens
S5-Baugruppen entfernt werden und dafür in das FWG eine Siemens S7-300
eingebaut wird. Die S7-300 besteht dann aus einem Powermodul, einer CPU, in der
das Programm hinterlegt sein wird, einer CP und aus digitalen Ein- und
Ausgabebaugruppen. Die CPU ist diese zuständig für die Anbindung an die
Netzleittechnik, die CP für die Anbindung an das Gebäude-Management-System
(GMS). Die Meldungen des SBs und des Umformers werden über die Ein- und
Ausgabeeinheiten übertragen. In die Unterverteilungen wird eine Siemens S7
ET200S, bestehend aus einem Interfacemodul, Powermodul und digitalen Ein- und
Ausgabebaugruppen, eingebaut. Die Datenanbindung der Unterverteilungen bis zum
Fernwirkgerät wird über LWL realisiert, wobei die Hauptstörungsquelle der zu langen
PROFIBUS-Anbindung wegfällt. Das FWG wird nun über das OTN mit der Leitstelle
verbunden. Die Anbindung an das OTN beläuft sich über ein Ethernet-Kabel und
nicht mehr über die störanfällige 2-Draht-Modemleitung. Das SIMATIC Multi Panel
wird in die Stahltür des FWGs eingebaut. Die Vorteile der neuen Anlage bestehen
darin, dass diese durch den Austausch der Siemens S5 auf die Siemens S7
leistungsfähiger wird und durch die Änderung der Datenanbindung weniger
störanfällig ist. Der Umbau der Anlage ist auf Ende 2017 geschätzt, da laut der KVB
AG, das für den Umbau benötigte Material erst in diesem Zeitraum geliefert wird.

WvS-Schule Köln