ZBV-PFZ Prüfstand für Zuführsysteme

ZBV-PFZ Prüfstand für Zuführsysteme

 

Der Prüfstand ist Teil einer Abschlussarbeit im Bildungsgang zum „Staatlich geprüften Techniker – Elektrotechnik“. Dieser Prüfstand ist entwickelt zur Prüfung von Zuführsystemen in Form einer Kombination aus Bunker, Sortierer und Linearschiene. Hierdurch wird sichergestellt, dass sämtliche Sortierer lauffähig in die Hauptanlage eingebaut werden.

Das Grundgestell sowie die Tischplatten sind aus Aluminium gefertigt. Ein Schnellbefestigungssystem stellt eine schnelle und optimale Justierung des Zuführsystems sicher. Zusätzlich wird das zuzuführende Material mittels einer Vereinzelung separiert und durch ein Handlingsystem aus dem System entnommen, so dass ein stetiger Produktionsfluss gewährleistet ist. Vor der Entnahme aus der Vereinzelung wird das Zuführteil mittels eines Kamerasystems geprüft. Diese Kameraprüfung stellt eine Varianten- sowie Lagekontrolle sicher. Der Gesamtprozess wird mit einer zusätzlichen Kamera aufgezeichnet und die Videosequenzen werden gespeichert. So können alle prozesskritischen Vorgänge im Nachgang noch einmal analysiert werden können. Hierzu ist ein PC an der Anlage installiert.

Die Steuerung der Anlage wird mit einer SPS-Steuerung realisiert und zur Bedienung wird ein Visualisierungssystem eingesetzt. Diese Visualisierung bietet eine einfache und übersichtliche Bedienerführung sowie eine optimale Störungsdiagnose. Die SPS steuert und überwacht den Funktionsablauf. Hierzu zählen die Ansteuerung sämtlicher Aktoren und Auswertung der installierten Sensoren. Die Schnittstellen und Anschlüsse sind leicht zugänglich, so dass ein Zuführsystem schnell, unkompliziert und eindeutig angeschlossen werden kann.

Das SPS Programm beinhaltet vier Prüfprogramme, welche über die Visualisierung verwaltet, angewählt und gestartet werden. Diese Programme simulieren mögliche Prozesszustände. Alle hierzu notwendigen Parameter werden über das Visualisierungssystem verwaltet, so dass verschiedene Zuführsysteme mit unterschiedlichen Einstellungen geprüft werden können. Zur einfacheren Fehleranalyse wird im Falle einer Prozessstörung ein Zeitstempel gespeichert. Dieser Zeitstempel erleichtert das Auffinden der entscheidenden Videosequenzen, welche Aufschluss über das Problem geben.